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auf den Seiten des Rehawegweisers für Bayern

Vorwort
Das Wort Rehabilitation kommt aus dem Lateinischen und steht für die Begriffe Wiederherstellung und Wiedereinsetzen. Die Rehabilitation wird als vielschichtiger Prozess verstanden mit dem Ziel, behinderten Menschen zu helfen, ihr Leben innerhalb der Gemeinschaft selbst bestimmen zu können.
Man unterscheidet zwischen der medizinischen, beruflichen und sozialen Rehabilitation. Aufgrund des historisch gewachsenen Systems der sozialen Sicherung sind in Deutschland verschiedene Träger für die Rehabilitation zuständig. Dieses gegliederte System stellt sich dem Betroffenen oft als undurchschaubar dar. Zwar war durch das Rehabilitationsangleichungsgesetz 1974 erstmals eine gewisse Harmonisierung des Rehabilitationsrechts erreicht worden, doch erst mit Inkrafttreten des SGB IX am 01. Juli 2001 wurden alle Regelungen, die einheitlich für alle Reha-Träger gelten, in einem eigenen Gesetzbuch zusammengefasst.
Hauptanliegen des SGB IX war und ist es, die Koordination der Leistungen und die Kooperation der Leistungsträger durch wirksame Instrumente sicherzustellen. Schwächen und Mängel des gegliederten Systems und die gegenseitige Abschottung der verschiedenen Reha-Träger zu Lasten der Rehabilitanden sollen überwunden werden.
Als Beispiel seien die von den Rehabilitationsträgern eingerichteten gemeinsamen Servicestellen genannt, die den behinderten Menschen neben den bereits bestehenden Auskunfts- und Beratungsstellen der Reha-Träger Beratung und Unterstützung bei der Inanspruchnahme von Leistungen anbieten.
Die medizinische Rehabilitation gewinnt für die gesetzliche Krankenversicherung zunehmend an Bedeutung. Für chronisch Kranke ist sie vielleicht sogar die wesentliche Behandlungsform zur Bewältigung ihrer Krankheit. Die Gesetzliche Krankenversicherung hat es sich daher zum Ziel gesetzt, an der Weiterentwicklung und Ansiedlung der Rehabilitation maßgeblich beteiligt zu sein.
Diese Internetseite enthält Adressen und Informationen und gibt Tipps für den besten Weg zur Rehabilitation.
Ich wünsche mir, dass Ihnen diese Seite hilft, Informationsdefizite abzubauen. Sollten neue Fragen entstehen, erhalten Sie Unterstützung bei der Beantwortung durch Ihre BKK.
Gerhard Schulte
Vorstandsvorsitzender des BKK Landesverbandes Bayern